Kreatin Wassereinlagerung und Muskelaufbau: Kreatin zieht Wasser in die Muskelfaser, das Zellvolumen der Skelettmuskulatur steigt und der Muskel wirkt praller. Dieses Wasser im Muskel ist intrazellulär und kein Ödem im Gewebe. Kreatin liegt als Phosphokreatin vor und lädt Adenosindiphosphat zu Adenosintriphosphat, treibt Krafttraining, Kraftsport und Muskelaufbau über die Energiebereitstellung bei kurzer Belastung.
Wassereinlagerung durch Kreatin in Zahlen: die Waage zeigt in der Aufsättigung 1 bis 2 kg mehr, mit Ladephase in wenigen Tagen, ohne Ladephase über drei bis vier Wochen. Das gebundene Wasser ist kein Fett. Kreatin-Dosis nach Körpergewicht, Erhaltungsdosis von 3 bis 5 g, Kreatinin im Blut leicht erhöht ohne Nierenschaden, seltene Krämpfe bei zu wenig Flüssigkeit und die gute Verträglichkeit als Nahrungsergänzungsmittel gehören zum vollständigen Bild.
Kreatin absetzen und Ernährung: beim Absetzen sinkt der Speicher über rund vier Wochen, das Wasser geht zurück, ohne Rebound. Fleisch und andere Lebensmittel liefern Kreatin, der Körper bildet aus Aminosäuren rund 1 g pro Tag. Bei Veganismus und Vegetarismus ist der Speicher oft niedriger, was Kreatin als Nahrungsergänzung sinnvoll macht. Die Verbraucherzentrale zählt Kreatin zu den wenigen belegten Mitteln im Kraftsport, und die Wassereinlagerung bleibt dabei die häufigste sichtbare Wirkung.