Kreatin im Krafttraining: Kreatin liegt im Skelettmuskel als Phosphokreatin und lädt Adenosindiphosphat zu Adenosintriphosphat, speist die Muskelkontraktion bei kurzer, harter Belastung und stützt so Kraftsport, Bodybuilding und Muskelaufbau über progressive Belastung. Der Energiestoffwechsel liefert in den ersten rund zehn Sekunden aus dem Phosphokreatin-System die schnellste Energie.
Kreatin-Dosis und Praxis: die Erhaltungsdosis von 3 bis 5 g richtet sich am Körpergewicht und Trainingsvolumen aus, die optionale Ladephase füllt den Speicher schneller. Kreatin-Timing, Wassereinlagerung in der Muskelfaser statt Ödem, leicht erhöhtes Kreatinin im Blut, seltene Krämpfe und die gute Verträglichkeit als Nahrungsergänzungsmittel gehören zum vollständigen Bild.
Kreatin aus der Ernährung: Fleisch, Milch und andere Lebensmittel liefern Kreatin, der Körper bildet aus Aminosäuren rund 1 g pro Tag. Bei Veganismus und Vegetarismus ist der Speicher oft niedriger, was Kreatin als Supplementation im Krafttraining sinnvoll macht. Kohlenhydrate, Protein und Energiebereitstellung runden das Thema ab. Die Verbraucherzentrale und die Sports Nutrition zählen Kreatin zu den wenigen belegten Mitteln im Kraftsport.