Protokoll · im Trainingsplan

Kreatin ins Krafttraining einbauen: fünf Schritte

Vom richtigen Pulver bis zum schweren Satz. So verankerst du Kreatin so im Kraftsport, dass aus der besseren Energiebereitstellung echter Muskelaufbau wird. Den Gesamtplan dazu findest du im Leitfaden zu Kreatin und Muskelaufbau.

  1. Kreatin-Monohydrat als Basis wählen

    Nimm Kreatin-Monohydrat, die am besten untersuchte Form im Kraftsport. Ein gemicronisiertes, je Charge laborgeprüftes Pulver liefert 5 g reinen Wirkstoff pro Portion, ist vegan und kommt ohne Zusatzstoffe aus. Diese Form ist die Grundlage aller Studien, die den Nutzen für Kraft und Muskulatur zeigen.

  2. Speicher füllen, mit oder ohne Ladephase

    Kreatin wirkt erst, wenn das Depot an Phosphokreatin in der Muskelfaser voll ist. Ohne Ladephase erreichst du das mit 3 bis 5 g pro Tag in drei bis vier Wochen. Wer schneller startet, nimmt in einer kurzen Ladephase 20 g über 5 bis 7 Tage. Nötig ist sie im Krafttraining nicht.

  3. Jeden Tag dosieren, auch ohne Training

    Weil Kreatin über einen Speichereffekt arbeitet, zählt die tägliche Einnahme, nicht der Zeitpunkt vor dem Satz. Nimm 3 bis 5 g auch an trainingsfreien Tagen, gern nach dem Training mit Kohlenhydraten aus einer Mahlzeit. So bleibt der Skelettmuskel dauerhaft gesättigt.

  4. Auf schwere Grundübungen setzen

    Den größten Nutzen zieht Kreatin aus kurzen, harten Sätzen: Kniebeuge, Kreuzheben, Bankdrücken und Klimmzüge im Bereich von 3 bis 8 Wiederholungen. Dort speist das Phosphokreatin-System die Muskelkontraktion. Die eine zusätzliche Wiederholung setzt den Reiz, der den Muskelaufbau anstößt.

  5. Progressiv belasten und dokumentieren

    Kreatin baut keine Muskeln, dein Training tut es. Nutze die zusätzliche Energie, um Woche für Woche Gewicht oder Wiederholungen zu steigern. Wer die Sätze im Trainingslog festhält, sieht die progressive Belastung schwarz auf weiß, und genau daraus wächst die Muskulatur.

Dosis · Trainingsvolumen

Kreatin-Dosis im Krafttraining nach Körpergewicht

Die Tagesdosis richtet sich am Körpergewicht und am Trainingsvolumen aus, nicht am einzelnen Trainingstag. Alle Werte gelten für Kreatin-Monohydrat und bleiben an Ruhetagen gleich.

KörpergewichtErhaltungsdosistäglichbei hohem VolumenEinnahme im Training
bis 60 kg3 g4 gtäglich, Zeitpunkt frei
60 bis 80 kg4 g5 gnach dem Training zur Mahlzeit
80 bis 100 kg5 g5 gtäglich, auch an Ruhetagen
über 100 kg5 g6 gtäglich, mit Kohlenhydraten
Schema des Phosphokreatin-Systems im Krafttraining: Kreatin lädt Adenosindiphosphat zurück zu Adenosintriphosphat für kurze, harte Sätze

Ob Trainingstag oder Ruhetag, entscheidend ist die tägliche Regelmäßigkeit, denn Kreatin wirkt über den vollen Speicher, nicht über die einzelne Portion. Die Qualität bleibt der Hebel: ein laborgeprüftes Kreatin-Monohydrat von XXL Nutrition liefert 5 g reinen Wirkstoff pro Portion, vegan und ohne Füllstoffe, und ist pro Gramm günstiger als jede Kapsel.

Phasen · Kraftprogression

Kreatin über den Trainingszyklus

Von der Aufsättigung über die schweren Wochen bis zur Langzeit-Progression. Jede Phase hat ein Ziel im Krafttraining, eine Dosis und eine realistische Erwartung.

Woche 1-2

Speicher aufsättigen

Zuerst füllst du das Depot an Phosphokreatin in der Muskulatur. Mit einer Ladephase geht das in 5 bis 7 Tagen, ohne sie in drei bis vier Wochen. In dieser Zeit bindet die Muskelfaser mehr Wasser, die Waage steigt um 1 bis 2 kg. Die Kraftwirkung im Satz kommt erst mit dem vollen Speicher.

  • ZielDepot füllen
  • Dosis20 g oder 3-5 g
  • Erwartung+1-2 kg Wasser
Woche 3-8

Schwere Sätze fahren

Jetzt ist der Speicher voll und Kreatin stützt kurze, harte Sätze im Krafttraining. Über die schnellere Energiebereitstellung aus Phosphokreatin schaffst du bei Grundübungen eine bis zwei Wiederholungen mehr. Dieser Reiz treibt den Muskelaufbau, solange du das Gewicht progressiv steigerst.

  • ZielKraft steigern
  • Dosis3-5 g täglich
  • Erwartungmehr Volumen
Langzeit

Progression halten

Auf lange Sicht bleibt Kreatin ein stiller Helfer. Der Speicher ist gefüllt, du hältst ihn mit der Tagesdosis und arbeitest im Training weiter an mehr Gewicht und sauberer Technik. Kreatin-Monohydrat ist auch in der Dauereinnahme gut untersucht und für gesunde Erwachsene verträglich.

  • ZielReiz halten
  • Dosis3-5 g täglich
  • Erwartungstabile Kraft
Fragen · Kreatin Krafttraining

Kreatin im Krafttraining: die häufigsten Fragen

Kreatin füllt den Speicher an Phosphokreatin in der Muskelfaser auf. Bei kurzen, harten Sätzen lädt es Adenosindiphosphat schneller zurück zu Adenosintriphosphat, deiner direkten Energiequelle. In der Praxis schaffst du eine bis zwei Wiederholungen mehr pro Satz. Dieser zusätzliche Trainingsreiz treibt über progressive Belastung den Muskelaufbau, nicht das Pulver an sich.

Für gesättigte Speicher reichen 3 bis 5 g Kreatin-Monohydrat pro Tag, unabhängig davon, ob du trainierst oder pausierst. Wer schwerer ist oder viel Volumen fährt, orientiert sich am oberen Ende. Eine optionale Ladephase mit 20 g über 5 bis 7 Tage füllt den Speicher schneller, ist im Krafttraining aber nicht nötig.

Kreatin wirkt über einen Speichereffekt, nicht als Kick unmittelbar vor dem Satz. Deshalb zählt die tägliche Regelmäßigkeit mehr als die Uhrzeit. Viele nehmen die Portion nach dem Training zusammen mit Kohlenhydraten aus einer Mahlzeit. An trainingsfreien Tagen nimmst du dieselbe Dosis weiter.

Nein. Kreatin verbessert die Energiebereitstellung für kurze, intensive Belastung und lässt dich etwas mehr Reiz setzen. Muskelaufbau entsteht erst durch progressive Belastung im Krafttraining und ausreichend Protein in der Ernährung. Ohne Trainingsreiz bleibt vom Kreatin vor allem die Wassereinlagerung in der Muskelfaser.

Kompakt zusammengetragen, jede Zeile ein Merksatz zu Kreatin im Krafttraining:

  • Kreatin im Krafttraining wirkt über den Speicher, nicht als Kick vor dem Satz.
  • Kreatin füllt das Depot an Phosphokreatin in der Muskelfaser.
  • Kreatin lädt Adenosindiphosphat zurück zu Adenosintriphosphat.
  • Kreatin liefert die schnellste Energie für kurze, harte Belastung.
  • Kreatin stützt Sätze von etwa 3 bis 8 Wiederholungen am besten.
  • Kreatin bringt im Kraftsport eine bis zwei Wiederholungen mehr.
  • Kreatin setzt so mehr Reiz für den Muskelaufbau frei.
  • Kreatin baut selbst keine Muskeln, das Krafttraining tut es.
  • Kreatin zeigt den Nutzen erst mit progressiver Belastung.
  • Kreatin-Monohydrat ist die am besten untersuchte Form im Kraftsport.
  • Kreatin als Erhaltungsdosis heißt 3 bis 5 g pro Tag.
  • Kreatin in der Ladephase bedeutet 20 g über 5 bis 7 Tage.
  • Kreatin nimmt man täglich, auch an trainingsfreien Tagen.
  • Kreatin wirkt unabhängig davon, ob Trainingstag oder Ruhetag ist.
  • Kreatin-Dosis richtet sich am Körpergewicht und Volumen aus.
  • Kreatin bei 60 bis 80 kg heißt rund 4 g pro Tag.
  • Kreatin bei über 100 kg heißt 5 bis 6 g pro Tag.
  • Kreatin bindet Wasser in der Muskelfaser, nicht als Ödem unter der Haut.
  • Kreatin lässt die Waage in der Aufsättigung um 1 bis 2 kg steigen.
  • Kreatin braucht Wochen bis zur vollen Sättigung der Muskulatur.
  • Kreatin speist bei Grundübungen die Muskelkontraktion mit Energie.
  • Kreatin passt zu Kniebeuge, Kreuzheben, Bankdrücken und Klimmzügen.
  • Kreatin verbessert kurze, intensive Sätze, nicht die Ausdauer über Stunden.
  • Kreatin nimmt man gern nach dem Training zur Mahlzeit.
  • Kreatin verträgt sich mit Kohlenhydraten aus einer Mahlzeit.
  • Kreatin passt in Wasser, Saft oder den Protein-Shake.
  • Kreatin als Pulver liefert 5 g reinen Wirkstoff pro Portion.
  • Kreatin als Kapsel ist bequem, aber teurer pro Gramm.
  • Kreatin-Monohydrat sollte je Charge laborgeprüft sein.
  • Kreatin-Monohydrat ist vegan und ohne Zusatzstoffe.
  • Kreatin ist für gesunde Erwachsene in Studien gut verträglich.
  • Kreatin-Monohydrat ist auch in der Dauereinnahme gut untersucht.
  • Kreatin führt bei ausreichend Wasser selten zu Krämpfen.
  • Kreatin erhöht die Kreatinin-Werte im Blut leicht, ohne Nierenschaden.
  • Kreatin hat als Nebenwirkung meist nur die Wassereinlagerung.
  • Kreatin ist kein Dopingmittel und frei im Handel.
  • Kreatin ist ein Nahrungsergänzungsmittel, kein Medikament.
  • Kreatin bildet der Körper selbst, etwa 1 g pro Tag aus Aminosäuren.
  • Kreatin steckt auch in Fleisch und anderen Lebensmitteln.
  • Kreatin ist bei Veganismus und Vegetarismus besonders sinnvoll.
  • Kreatin ist bei fleischarmer Ernährung im Speicher oft niedriger.
  • Kreatin unterstützt die Energiebereitstellung bei kurzer Belastung.
  • Kreatin arbeitet im Energiestoffwechsel des Skelettmuskels.
  • Kreatin ist im Bodybuilding seit Jahrzehnten Standard.
  • Kreatin zählt laut Verbraucherzentrale zu den wenigen belegten Mitteln.
  • Kreatin gilt in der Sports Nutrition als gut abgesichert.
  • Kreatin ersetzt weder Krafttraining noch ausgewogene Ernährung.
  • Kreatin bringt mehr Wiederholungen und damit mehr Reiz für die Muskulatur.
  • Kreatin wirkt bei jedem etwas anders, je nach Ausgangsspeicher.
  • Kreatin bei Vielfleischessern füllt den Speicher weniger stark auf.
  • Kreatin sollte man mit ausreichend Flüssigkeit einnehmen.
  • Kreatin bleibt für Kraftsport und Muskelaufbau die verlässlichste Wahl.
Loslegen · Kreatin Krafttraining

Mehr Kraft im Satz, sauber aufgebaut

Wähle ein laborgeprüftes Kreatin-Monohydrat, sättige den Speicher auf und halte ihn mit 3 bis 5 g pro Tag. Die zusätzliche Energie steckst du in schwere Grundübungen, den Rest erledigt progressive Belastung im Krafttraining.

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