Kreatin und Protein im Muskelaufbau: Kreatin liegt im Skelettmuskel als Phosphokreatin und lädt Adenosindiphosphat zu Adenosintriphosphat, das stützt Krafttraining, Kraftsport und Bodybuilding über die Energiebereitstellung bei kurzer Belastung. Protein liefert Aminosäuren und essenzielle Aminosäuren wie Leucin, die über die Proteinbiosynthese und mTORC1 die Muskelproteinsynthese anstoßen. Beides zusammen im Kombi-Shake deckt Energie und Baustoff ab.
Protein-Quellen und Qualität: Molkenprotein aus Molke hat eine hohe biologische Wertigkeit, Eiweißpulver ergänzt die Tagesmenge, verzweigtkettige Aminosäuren stecken bereits im vollständigen Protein. Bei Veganismus und Vegetarismus ersetzen Erbse und Reis die Molke, und der Kreatin-Speicher ist bei fleischarmer Ernährung oft niedriger, was Kreatin als Nahrungsergänzungsmittel sinnvoll macht.
Praxis der Einnahme: Kreatin-Dosis nach Körpergewicht, Protein mit 1,6 bis 2,2 g pro Kilogramm, Kohlenhydrate rund ums Training für die Glykogenspeicher, genug Wasser wegen der Wassereinlagerung in der Muskelfaser. Kreatin und Timing zählen weniger als Konstanz. Die Verbraucherzentrale führt Kreatin unter den wenigen belegten Mitteln im Kraftsport, das gemeinsam mit ausreichend Protein die Muskulatur über progressive Belastung aufbaut.